Blogparade: Heimatorte
Mein Hund und ich sind oft umgezogen in den vergangenen Jahren. Ich hatte immer Glück: Überall, wo ich lebte, fühlte ich mich auch zu Hause, und wo der Mensch zu Hause ist, ist es auch der Hund. Weil Anwolf zur Blogparade mit dem Thema "Heimatorte" aufrief, habe ich mal überlegt, was das für mich bedeutet. Heimatorte fand ich nicht nur auf der Landkarte:
- Der Geruch nach nassem Hund.
- Der Weg über den Deich.
- Leuchtend weiße Kreidefelsen.
- Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
- Mein grüner Lesesessel.
- Sich mit dem Hund die Isomatte teilen.
- Bei ihm im Auto schlafen, wenn er nicht mit rein darf.
- Heimat ist da, wo man das Hundebett ausbreitet.
- Orangenmarmelade.
- Lachende Möwen.
- Wellenrauschen.
- Fischbrötchen vom Kutter.
- Bei alten Freunden neue Augenfarben entdecken.
- Patenkinder groß werden sehen.
- Gute Bücher nochmal lesen.
- Jemand, der Spiegeleier brät, wenn man nachts aus der Kneipe kommt.
- Wenn bei Freunden der Futternapf einen festen Platz hat.
- Bodentiefe Fenster.
- Blaue Bettwäsche.
- Schokolade im Kühlschrank finden.
- Gewohnheiten von Freunden, die sich nie verändern.
- Caspar-David-Friedrich-Blicke.
- Studienexkursionen mit Hund.
- Der Weg zum Strand.
- Die Dusche in der Küche.
- Wenn die Lieblingskneipe Hundeleckerli bereit hält.
- Wenn der Hund den Weg schon kennt.
- Nach Jahren das gleiche Graffiti finden.
- Der Mond, der von überall gleich aussieht.


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